Unsere Patienten

Durch unser Sozialprogramm "Notfellchen Fonds" erhalten Streuner und Tiere armer Menschen eine Chance auf eine neues schmerzfreies Leben - solange unsere Spendensituation es uns ermöglicht. Denn oft sind gerade die Notfälle, die Fälle, die ein tiefes Loch in unsere Kasse reißen. Leider ist die Bereitschaft, in unseren Notfellchen Fonds zu spenden, derzeit zu gering, so dass wir auf Grund der fehlenden Mittel derzeit keine weiteren Notfelle mehr finanzieren konnten.

 

Im Center of HOPE, das wir u.a. nutzen, um kranke und verletzte Tiere behandeln zu lassen, sind sehr komplexe Operationen möglich. So zum Beispiel Anda: Sie konnte z.B. letztes Jahr durch den amerikanischen Verein Romania Animal Rescue eine teure OP erhalten: Sie kam mit einem Nickhautdrüsenvorfall. Hunde haben neben dem unteren und dem oberen Augenlid noch ein drittes, die sogenannte Nickhaut. Bei Hunden mit kurzem Fang kommt es mitunter vor, dass sich die darunterliegenden Nickhautdrüsen nach außen stülpen und zum Teil das Auge verdecken. Dieser auch als Cherry Eyes bekannte Vorfall kann nur operativ behandelt werden, denn die Nickhautdrüse muss wieder zurückverlegt werden. Augen-OPs sind immer heikel und erfordern ein hohes Maß an Routine und eine ruhige Hand... Aber selbst komplizierte Augen-OPs sind im Center of HOPE ohne Probleme möglich! Nach ihrer OP sind Andas Augen wieder komplett hergestellt und die kleine Maus kann wieder gut sehen. Verfolgen Sie Augen OP, die Dr. Aurelian Stefan selber durchgefürht hat, in der Bildergalerie und sehen Sie, Anda vor und nach der OP!

Damit wir uns in Zukunft wieder stärker so liebevoll für kleine und arme Wesen einsetzen können, helfen Sie mit: Für unsere Notfellchen smoosten und so unseren Notfellchen Sparstrumpf unterstützen oder regelmäßig direkt in unseren "Notfellchen Fonds" spenden, damit wir armen Tieren helfen können. Mehr Infos finden Sie entweder unter Unsere Projekte oder unter Jetzt helfen!

 

Diese ehemaligen Patienten konnten wir durch Ihre Hilfe inzwischen zu einem neuen Leben verhelfen: Jeder braucht eine zweite Chance - und dies sind bloß ein paar Beispiele unserer zahlreichen Patienten, die jetzt wieder in vollen Zügen ihr Leben genießen!

Aktuelle Fälle aus 2018

Alleinerziehend mit 4 Kindern...

Zum Sterben auf die Straße geworfen!

Immer wenn wir gerade denken, jetzt haben wir alles schon mal erlebt, werden wir eines Besseren belehrt. Diese kleine Familie wurde einfach so auf die Straße geworfen. In einem Industrie Gebiet, in dem viele Menschen morgens zur Arbeit kommen, dümpelte diese Mutter mit ihren kleinen Welpen durch die Gegend. Auf der Suche nach etwas Futter! Ein Aufruf, wer sich dieser kleinen Familie vorübergehend annehmen könne, erbrachte nichts. Also mussten wir wieder ran! Jetzt ist die Familie vor den Dog Catchern sichern, gesundheitlich versorgt und wird bald in die Vermittlung gehen. Mummy hat schon eine Pflegestelle in Deuschland.

Jessy - Allein und ohne Mutter...

Er traf uns mitten ins Herz...

Puiandru, wie er zuerst genannt wurde, wurde unter einem Auto gefunden, als er sich hungrig über einige Weißbrotscheiben hermachte... So klein und schon ausgesetzt... Als Manuel ihn fangen wollte, schrie er vor Angst! Aber er brauchte Hilfe: Sein Körper ist komplett kahl, er hat Räude und einige Stellen hat er sich sogar schon blutig gebissen. Ab zum Tierarzt: er wurde behandelt, bekam ein Shampoo mit, erhielt ein schönes Bad damit und kann sich seither der liebevollen Pflege der Arca lui Norocel Verantwortlichen erfreuen. Wir haben schnell eine liebe Spenderin gefunden, die ihm seine Behandlung finanzierte und ihm seinen neuen Namen gab: Jessy (Der den Gott ansieht...)!

Caramela - kam um zu gewinnen!

Diese kleine hübsche Maus hat uns alle überrascht mit ihrem Engagement!

Die kleine Maus ist selbst gekommen... Sie eierte vorher einige Zeit auf der Straße vorm Center of HOPE herum, hat zwei gefährliche Situationen unverletzt gemeistert und hat sich dann entschieden, sich durch den Zaun zu zwängen. Dort wurde sie von Luiza und Alexandra gefunden und erstmal reingeholt. Sie wurde gesundheitlich gecheckt, von einer Vielzahl von Ungeziefer befreit und gebadet. Nach einem guten Abendessen durfte sie sich in einem Kennel erstmal so richtig ausschlafen. Sie hat sich also gewissermaßen selbst gerettet!

 

Sie wurde im Center of HOPE aufgepäppelt und hat jetzt ein schönes neues Zuhause gefunden! Denn Britta von unserem Partnerverein Fellnasen-Nothilfe e.V. hat ihr geholfen, ihren neuen Menschen zu finden. Caramela durfte im Frühjahr 2018 Rumänien für immer verlassen! Wenn Sie auch einer lieben Fellnase zu einem guten Zuhause verhelfen wollen, wenden Sie sich bei ernsthaftem Interesse an Fellnasen-Nothilfe e.V., am besten unter www.fellnasen-nothilfe.com!

Namenlos und schwer krank!

Dieser kleine Schatz erkrankte an Babesiose - auch Hundemaleria!

Babesiose ist eine schwere Erkrankung, die meist von Zecken übertragen wird und oft zum Tod führen kann. Sie wird auch als Hundemaleria bezeichnet. Die erkrankten Tiere haben hohes Fieber und im Verlauf kann sich eine Blutarmut einstellen: der sichere Tod, wenn das erkrankte Tier nicht rechtzeitig behandelt wird. Doch er hatte Glück und wurde gefunden. In den Tagen in der Klinik durfte er sich erholen und gewann schließlich den Kampf gegen diese schwere Krankheit!

Tataie - Zum Sterben ausgesetzt!

Ein Opi, der nicht mehr gebraucht wurde! Da wurde er kurzer Hand ausgesetzt!

Doch ein Engel in der Person von Anda Murgu fand ihn und rettete ihn vor dem harten Leben allein und schutzlos auf der Straße! Tataie, was so viel wie Opi heißt, wurde von ihr auf einem Feld gefunden, wo er sich schon eingerollt hatte. Vielleicht wartete er auf den Tod? Wir wissen es nicht... Jedenfalls gab er ein Bild des Jammers ab! Sie nahm ihn mit und stellte ihn ihrem Tierarzt vor. Dieser diagnostizierte bei ihm eine üble Pilzinfektion, die sich aber durch sorgfältige Pflege sowie eine mehrwöchige Behandlung durch Baden behandeln lies. Auf diesem Bild ist der gute alte Tataie schon wieder auf dem Wege der Besserung und fühlt sich sichtlich besser...

Ältere Fälle aus 2016/2017

Waffy - Pfoten weg vom Gift!

Diese kleine süße Maus wusste nicht, was sie fraß ...

... als sie sich auf dem Hof, wo sie lebt, über dieses komische Futter hermachte. Ihr Hunger war wohl so groß, dass es ihr egal war, was sie fraß - Hauptsache, endlich mal keinen Hunger mehr! Zum Glück hat ein guter Samariter sie gefunden und sofort in unsere Klinik in Craiova gebracht. Dort wurde sofort alles Nötige veranlasst, um sie schnell wieder gesund zu bekommen. Denn sie hatte sich über Warfarin hergemacht - ein Rattengift, das eigentlich Bitterstoffe enthält, um Haustiere abzuhalten, es zu fressen. Sie bekam eine Bluttransfusion und wurde so lange gehegt und gepflegt, bis sie außer Gefahr war! Das war knapp...

Stolzy - Honig als Dankeschön!

Er hatte Parvovirose, eine heimtückische Viruserkrankung, ...

... die bevorzugt Tiere mit schwachem Immunsystem befällt, also ältere Hunde und Welpen! Im kleinen Bild noch mit triefender Nase geht es ihm im großen Bild schon wieder gut. Sein Besitzer hat ihn sofort in die Klinik geschafft. Er fraß nicht mehr, erbrach sich nur noch. Da stimmt was nicht, dachte er und kam mit dem kleinen Süßen! Ein Glück, denn eigentlich kann er sich die teure Behandlung nicht leisten. Wir haben nach der Behandlung für Stolzy gesammelt; es gibt immer tierliebe Menschen, die bereit zu helfen. Jetzt kamen Stolzy und sein Besitzer mit jeder Menge Honig zurück - sein Art zu bezahlen... Wir sagen danke schön!

Petita - die "Kleine"

Ihre Krebsgeschwüre mussten dringend entfernt werden!

Pettia, zu deutsch "Die Kleine", hatte Krebsgeschwüre, die entfernt werden mussten. Doch ihre Besitzerin hat nur eine kleine Rente und konnte sich die Operation nicht leisten. Mittels eines Spendenaufrufs in Social Media waren innerhalb weniger Stunden die Kosten für die OP zusammengetragen und die kleine Maus konnte operiert werden!

Ein kleiner namenloser Streunerwelpe...

So wie viele Welpen, die auf der Straße geboren werden!

Dieser kleine namenlose Kerl hatte Glück im Unglück: er wurde im Shelter von einer Helferin entdeckt und sofort ins Homeless Animal Hospital gebracht. Er hatte so große Schmerzen, dass er pausenlos wimmerte. Dank des beherzten Eingreifens der Tierretterin und der Behandlung von Dr. Aurelian Stefan geht es ihm heute wieder gut.

Bilder: mit freundlicher Genehmigung des Center of HOPE, Anda Murgu und Arca lui Norocel

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